Ungarn Wiese in der Puszta

Durch Ungarn im Juni gleicht einer Karawane deutscher Autos. Viele Türkinnen und Türken reisen über den Sommer in die Türkei. Viele Autos aus dem Ruhrgebiet. Aber auch Raum Stuttgart und viele andere deutsche Kennzeichen. Wir fließen mit in diesem Strom. Aufpassen muss Mensch an ungarischen Tankstellen. Die Preise für Kraftstoff sind verlockend niedrig. Aber bei Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen wird ein viel höherer Preis kassiert. Die Preise werden nirgends angeschrieben. Am besten gar nicht tanken in Ungarn. Die Zapfsäulen geben sowieso nur noch 20 Liter pro PKW ab. Ein weiterer Teil nationalistischer Politik der nicht zur Idee der EU Gemeinschaft passt.

Wir haben am Nachmittag einen sehr schönen Ort in der südlichen Puszta gefunden. Kurz vor der serbischen Grenze haben Menschen mit gemeinsamer Nähe zum Hinduismus einen Hindutempel errichtet. Seit 1979 besteht die Glaubensgemeinschaft. Die Architektur verbindet Hindusismus und ungarische Einflüsse. Eine sehr friedliche Atmosphäre in großer Stille umgibt das Areal.

Bei unserer Ankunft zieht ein Gewitter über das Land und es gibt einen schönen Regenbogen über dem Tempel. Außerdem sinken die Temperaturen und es ist ein erfrischender Abend.

Zlate piesky Bratislava

Wir sind auf dem Campingplatz zlate piesky in Bratislava. Wir wollten duschen und Wasser tanken. Zlate piesky is der größte See Bratislavas und die Sommerfrische für die Menschen der Stadt. Strände, Wasserskibahn und viele Bars. Am Freitag Abend Konzerte und Techno Partys bis spät in die Nacht. Wir haben schon auf einigen Rasthöfen mit Lastwagen ruhiger geschlafen.

Bratislava haben wir mit einen Stadtbummel erlaufen. Donaupromenade macht das Flair der Stadt aus. Die Altstadt ist sehr touristisch und abends in den Kneipengassen sicher eine große Party. Kaffeehäuser und Souvenirläden bestimmen die Altstadt. Wir machen uns auf den Weg nach Ungarn.

Der „Čumil“. Macht Pause und genießt das Ambiente.
Die blaue Kirche. Wie Zuckerguss…

Wir starten in Weimar bei über 30°

Am Abend um 18 Uhr brechen wir auf. Der Volvo zeigt sogar 38° an. Wir fahren bis Nossen. Kurz vor Dresden übernachten wir auf dem idyllischen Wanderparkplatz an der Freiberger Mulde.

Auf dieser Reise haben wir einen besonderen Begleiter. Neben Merlin haben wir eine Rate an Bord. Pit ist Punk. Wir haben ihn in Krefeld aufgegabelt. Er hat Lust auf einen Szene Wechsel und begleitet uns auf dem Weg in die Türkei.