Am Cabo de Gata

Es war schlechtes Wetter angesagt und wir haben entschieden den Plaja Cocedores zu verlassen, da sich der Platz in einen Fluss verwandelt. Am Kap bei Almeria sieht es besser aus. Wir finden einen Platz in La Fabriquilla kurz vor dem Leuchtturm am Kap. Schroffe Berge die bis ins Meer reichen. Kilometerweit zieht sich der Strand mit weißen Fischerdörfern und Salinen im Hintergrund. Wir erkunden die Pflanzenwelt der schroffen Berge und genießen die seltenere Sonne am Strand. Ist die Sonne wirklich da können wir sogar schwimmen gehen.

Das Delta des Ebro

Wo der Ebro das Mittelmeer erreicht hat das Wasser ein weites, sandiges Delta geschaffen. Hier wird der berühmte Bomba Reis für Paella angebaut. Es gibt zahlreiche Lagunen in den Dünenlandschaften der Deltaküste. Dort machen Flamingos, Reiher und viele Zugvögel Halt auf ihren Routen von Nordeuropa nach Afrika.

Mittelmeer und Ebro verbinden sich

Zuvor schlängelt sich der Ebro durch die Berge im Hinterland. Bei Tortosa der größten Stadt der Region besuchen wir Bekannte aus Erfurt und Norddeutschland. Es gibt hier zahlreiche Olivenhaine die nicht mehr bewirtschaftet und verkauft werden. Die alten Casitas, die kleinen Wirtschaftsgebäuden aus Naturstein in den Olivenhainen lassen sich zu kleinen (Winter)Domizilen ausbauen.

An der Südseite des Ebrotals erhebt sich das Pontsgebierge mit über 1400m. Wir genießen die absolute Ruhe und den wunderschöne Anblick der Berge über denen bei einem Besuch die Geier kreisen.

Bei einem Ausflug in die Berge nördlich des Ebrotals gibt es Reste prähistorischer Felsmalereien. Der Weg zum Wanderparkplatz ist eine abenteuerliche Piste und der Pfad führt uns in eine zauberhafte Schlucht aus Felsen und lichten Wäldern.

Am Ende verbringen wir wohl über zwei Wochen (die Zeit ist mir etwas verschwommen..) im Delta und Ebrotal und fühlen uns sehr wohl in einer Region die wir bisher auf der Durchreise nicht wahrgenommen haben.