Playa de los Cocedores

Wir haben unterwegs entschieden eine schöne Bucht zu suchen um etwas länger zu stehen. In schöner Natur, viel Sonne, milde Nächte. Gefunden haben wir das alles an der Südküste bei Aguiles. Vier Buchten liegen zwischen dramatischen Felsenhügeln. Zwei der Hügel ragen wie Tafelberge ins Meer und bieten von oben spektakuläre Blicke auf das blaue Wasser und die Berge im Hinterland. Tägliche Spaziergänge entlang der Küste bieten uns täglich neue Perspektiven auf die blauen und türkisen Farbenspiele des Meeres. Für uns die aus dem winterlichen Norden geflohen sind ein Sehnsuchtsort. Es erinnert uns an die Zeit am Praia do Amado auf der Portugalreise 2019.

Cala Cerrada und Cala Carolina

Streifzüge durch Valencia

Auf dem Weg nach Valencia hatten wir nochmal einige schöne Strandtage bei Almenara Platja Casablanca. Direkt am Strand haben wir Gelegenheit im Blau zu entspannen und schöne Spaziergänge zu machen.

Aussicht auf Meer

In Valencia stellen wir uns auf den Camper Park Valencia. Schön um zu duschen, Wasservorräte auffüllen und von einem sicheren Parkplatz die Stadt zu entdecken.

Wir schlendern durch die Altstadt rund um die Kathedrale, den Mercat Central und den historischen Seidenkontor. Wir essen in einer historischen Horchateria Churros mit dicker Schokolade. Die traditionelle Horcha, kalte Erdmandelmilch erfrischt und schmeckt sehr erdig.

An unserem zweiten Tag in Valencia schlendern wir noch durch die sehr futuristisch anmutende Landschaft der Ciutat de las Arts i les Ciencies. Museen und Veranstaltungsorte in moderner Architektur. In luftig leichter Atmosphäre genießen wir den Nachmittag in Valencia.

Das Delta des Ebro

Wo der Ebro das Mittelmeer erreicht hat das Wasser ein weites, sandiges Delta geschaffen. Hier wird der berühmte Bomba Reis für Paella angebaut. Es gibt zahlreiche Lagunen in den Dünenlandschaften der Deltaküste. Dort machen Flamingos, Reiher und viele Zugvögel Halt auf ihren Routen von Nordeuropa nach Afrika.

Mittelmeer und Ebro verbinden sich

Zuvor schlängelt sich der Ebro durch die Berge im Hinterland. Bei Tortosa der größten Stadt der Region besuchen wir Bekannte aus Erfurt und Norddeutschland. Es gibt hier zahlreiche Olivenhaine die nicht mehr bewirtschaftet und verkauft werden. Die alten Casitas, die kleinen Wirtschaftsgebäuden aus Naturstein in den Olivenhainen lassen sich zu kleinen (Winter)Domizilen ausbauen.

An der Südseite des Ebrotals erhebt sich das Pontsgebierge mit über 1400m. Wir genießen die absolute Ruhe und den wunderschöne Anblick der Berge über denen bei einem Besuch die Geier kreisen.

Bei einem Ausflug in die Berge nördlich des Ebrotals gibt es Reste prähistorischer Felsmalereien. Der Weg zum Wanderparkplatz ist eine abenteuerliche Piste und der Pfad führt uns in eine zauberhafte Schlucht aus Felsen und lichten Wäldern.

Am Ende verbringen wir wohl über zwei Wochen (die Zeit ist mir etwas verschwommen..) im Delta und Ebrotal und fühlen uns sehr wohl in einer Region die wir bisher auf der Durchreise nicht wahrgenommen haben.

Aika und das geheimnisvolle Seeungeheuer

Nach unseren Tagen an Miami Beach sind wir weiter gezogen und am Strand von Perello auf einem schönen Schotterplatz zwischen Olivenhainen eingeparkt.

Bei unseren Spaziergängen am Strand fand Aika regelmäßig große Knochenstücke aus einer Wirbelsäule. Sie liebte es damit zu spielen. Warf sie in die Luft und rannte damit über den Strand. 🏝️Morgens und Abends bei unseren Spaziergängen fanden wir immer wieder neue Stücke von einem großen Fisch der wohl einst hier am Strand angespült wurde.

Schließlich sind wir besonders weit über Felsen an der Küste entlang gelaufen. Dort haben wir die Reste eines Seeungeheuers gefunden. 😉Perello Platja bleibt uns als Skull Beach in Erinnerung.